Stalltransformation Nascharegnas, Parc Ela

REFUGIUM AUS HOLZ

SITUATION
Der Heu- und Ziegenstall wurde vor ca. 100 Jahren als einfacher Strickbau für die Alpbewirtschaftung im Sommer erstellt. Er ist Teil einer landwirtschaftlichen Siedlung, welche zur Bewirtschaftung der umliegenden Weiden enstanden ist.
Aufgrund der landwirtschaftlichen Veränderung in den letzten Jahrzenten wurden auch bei dieser Ansiedlung von Nutzgebäuden vermehrt Einheiten zu temporären Wohnbauten umgenutzt. So auch dieser Strickbau.

ARCHITEKTUR & KONSTRUKTION
Der architektonische Ausdruck bei der Umnutzung dieses Nutzgebäudes soll einen möglichst authentischen Bezug zur ursprünglichen Bausubstanz herstellen und doch auf die neue Wohnnutzung verweisen. Durch den Kontext der umliegenden Gebäude und durch deren archaisches Handwerk inspiriert, konnte eine neue und zeitgemässe Interpretation realisiert werden.
Der Strickbau wurde komplett aufgefrischt, da die alte Konstruktion völlig morsch war. In den Strickbau wurde eine neue, kompakte „Wohnbox“ integriert, welche den heutigen Wohnbedürfnissen entspricht.
Dank der integrierten Photovoltaikpaneele im Dach und der naheliegenden Quelle kann das umgebaute Gebäude autark bewohnt werden und dient heute als Wochenend- und Jagdhaus. Dank einer einfachen, aber qualitativ hohen Planung konnten viele Arbeiten durch die Bauherrschaft selber ausgeführt werden.

FACTS

  • Wochenend- und Jagdhaus Nascharegnas / Parc Ela, Tinizong-Rona
  • Umbau eines bestehenden Heu- und Ziegenstalls in ein Wochenend- und Jagdhaus
  • Entwurf und Projektierung der Architektur und Innenarchitektur
  • Energiekonzept: Photovoltaikanlage kombiniert mit einer Holzfeuerung
  • Baute ausserhalb der Bauzone (BAB)
  • Fotos: Romano Brasser